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Es habe damit begonnen, dass alles um ihn herum zu schwanken begann, berichtet TV-Mann Thomas Koschwitz von seinem Schlaganfall vor mehr als vier Jahren bei Johannes B. Kerner. Auch andere Betroffene schildern ähnliche Symptome und sagen, es habe sie getroffen wie aus heiterem Himmel.

Es kann jeden treffen

Tatsächlich kann jeder einen Schlaganfall erleiden. Vom Säugling bis zum Greis. Allerdings gibt es gewisse Faktoren, die das Risiko erhöhen. Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe teilt die Risikofaktoren in zwei Kategorien ein. Solche, die man nicht selbst beeinflussen kann, wie das Alter oder genetische Voraussetzungen, und welche, auf die der Mensch Einfluss nehmen kann. Dazu gehören das Gewicht, der Blutdruck, Rauchen und Alkohol oder Bewegungsmangel.
Jährlich erleiden nach Schätzungen der Deutschen Schlaganfall-Hilfe 200.000 Menschen zum ersten Mal einen Schlaganfall. Etwa 20 Prozent der Betroffenen überleben die kommenden vier Wochen nicht, weitere 37 Prozent sterben innerhalb eines Jahres. Die Hälfte der Überlebenden muss Behinderungen hinnehmen und viele sind fortan auf fremde Hilfe angewiesen.

Neue Kampagne klärt auf

Der Schlaganfall ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache, nach Krebs und Herzerkrankungen. Höchste Zeit also, sich Gedanken um die tückische Krankheit zu machen und vorzubeugen. Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat deshalb mit Unterstützung von Verona Pooth eine neue Werbekampagne mit dem Titel „Jede Minute zählt: Jeder Schlaganfall ist ein Notfall!” gestartet. Ziel der Kampagne ist es, die Menschen zu sensibilisieren, auf Symptome hinzuweisen und zum Notruf im Ernstfall zu animieren. Risikofaktoren:
  • Einen Schlaganfall kann man in jedem Alter erleiden. Allerdings steigt das Risiko, je älter man wird. 50 Prozent aller Schlaganfälle treffen Personen über 75 Jahre.
  • Sind Schlaganfälle in der Familie bereits aufgetreten, ist Vorsicht geboten.
  • Je höher der Blutdruck, desto höher das Schlaganfallrisiko
  • Ein erhöhter Cholesterinspiegel kann das Risiko um das Zweifache erhöhen
  • Bei Diabetes ist das Risiko zwei- bis dreifach erhöht.
  • Rauchen verengt die Gefäße, sorgt für einen erhöhten Blutdruck und eine geringere Sauerstoffversorgung des Gehirns. Rauchen erhöht das Risiko um das Zwei- bis Vierfache.
  • Übergewicht erhöht den Blutdruck und ist deshalb ebenso ein Risikofaktor.

Typische Symptome für einen Schlaganfall:

  • Sehstörungen: das Gesichtsfeld ist eingeschränkt, man verliert schnell die Orientierung oder sieht Doppelbilder.
  • Sprach- und / oder Sprachverständnisstörungen; es werden Silben vertauscht, abgehackt oder lallend gesprochen.

So handeln Sie im Notfall richtig:

  • Sofort den Notarzt rufen; denn nur im Krankenhaus kann der Schlaganfall-Patient optimal versorgt werden.
  • Der Rettungsleitstelle „Verdacht auf Schlaganfall” melden.
  • Nicht lange hoffen, dass die Symptome so schnell wie sie gekommen sind auch wieder verschwinden. Jede Minute kann Leben retten.

Was passiert bei einem Schlaganfall?

Bei einem Schlaganfall wird die Zufuhr oder der Abfluss von Blut aus dem Gehirn verhindert. Dadurch wird die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen blockiert. Ein Schlaganfall kann auf verschiedene Arten entstehen. Entweder sorgt ein Blutpfropfen für einen Gefäßverschluss im Hirn oder es reißt ein Gefäß, wobei Blut die Hirnregionen überschwemmt.
Quelle: ÖKO-TEST Online

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