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Berlin (ddp). In Deutschland erkranken jährlich mehrere tausend Menschen an Tuberkulose. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin setzt sich zwar der langfristig rückläufige Trend fort, zugleich nimmt jedoch die Medikamentenresistenz der Erreger leicht zu. Zudem gebe es große Unterschiede zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung. So breche die Krankheit beispielsweise in den Großstädten Hamburg, Berlin und Bremen bei 12 von 100 000 Einwohnern aus. Der vergleichbare Bundesdurchschnitt liege bei 8 Erkrankungen, teilte das RKI am Montag mit. «Am meisten gefährdet sind die sozial Schwächeren», sagte der Generalsekretär des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK), Robert Loddenkemper. Vor allem HIV-Infizierte und Alkoholkranke gehören demnach zur Risikogruppe. Nach RKI-Angaben können sich vor allem in Großstädten größere Infektionsketten bilden. 2004 wurden in Deutschland nach dem Bericht 6583 Tuberkulosefälle registriert, 583 weniger als im Vorjahr. 236 Tuberkulosepatienten starben. 13,9 Prozent der Erreger zeigten Resistenzen gegen mindestens eines der fünf Standardmedikamente gegen die Infektionskrankheit. 2001 waren dies noch 11,1 Prozent. Am 24. März 1882 berichtete der Mediziner Robert Koch der Fachwelt in Berlin von seiner Entdeckung des Erregers der Krankheit, die damals als «weiße Pest» die häufigste Todesursache in Europa war. Vor 100 Jahren erhielt Koch den Nobelpreis. Nach Angaben der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) erkranken jährlich weltweit 8 bis 9 Millionen Menschen an Tuberkulose. Jährlich würden rund 2 Millionen Menschen an der Infektionskrankheit sterben.

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