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Die Zahl der Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen, steigt. Sorge bereitet zudem, dass die trinkenden Teenager immer jünger werden.

Allein in Niedersachsen erhöhte sich die Zahl der alkoholbedingten stationären Behandlungen bei jungen Menschen zwischen 15 und 20 Jahren zischen 2000 und 2004 um 63 Prozent. Insgesamt werden in Niedersachsen jährlich rund 1000 junge Männer und 600 junge Frauen wegen Alkoholvergiftungen in einer Klinik betreut. Das teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag in Hannover mit.

Besorgniserregend ist das sinkende Einstiegsalter der jugendlichen Trinker. Allein 2004 verzeichnete die Kasse rund 300 Klinikeinweisungen von unter 15-Jährigen,nachdem sie Alkohol konsumiert hatten.

Verzögertes Wachstum, geschädigtes Hirn

„Für den Organismus ist Alkohol in diesem Alter besonders schädlich, da er das Wachstum hemmt, die Leber schädigt und die Gehirnfunktionen beeinträchtigt”, sagte TK-Sprecherin Ulrike Mickelat. Die Lernzentren im Gehirn von trinkenden Jugendlichen sind um zehn Prozent kleiner als die von jungen Menschen, die keinen Alkohol konsumieren.

Die Gefahr, alkoholabhängig zu werden, sei für Teenager besonders groß, da der Körper frühzeitig an große Mengen Alkohol gewöhnt werde. Angesicht solch alarmierender Zahlen seien Angebote von Bars unter dem Motto „All you can drink” oder „Flatrate-Partys” kritisch zu überdenken, sagte Ulrike Mickelat „damit das Kampftrinken nicht im Krankenhaus endet”.
Quelle: focus.msn.de

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