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Hannover (ddp). Ein Schlaganfall trifft keinesfalls nur ältere Menschen. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Dienstag in Hannover unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte, waren in Niedersachsen im Jahr 2004 insgesamt 164 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren davon betroffen. Vor allem Kokain, Heroin und Ecstasy könnten bereits bei Jugendlichen einen Schlaganfall auslösen. Viele Jugendliche unterschätzten jedoch die Risiken des Drogenkonsums, sagte Frank Seiffert von der TK-Landesvertretung Niedersachsen anlässlich des am Mittwoch begangenen Tages gegen den Schlaganfall. Meistens seien die Auslöser für die Krankheit im Kindes- und Jugendalter jedoch angeboren. 60 Prozent der Kinder, die einen Schlaganfall erlitten, neigten zu dickem Blut, das die Arterien verstopfen kann. Herzleiden, Missbildungen der Blutgefäße und Infektionen können laut TK ebenfalls zu Schlaganfällen bei Kindern und Jugendlichen führen. Im Vergleich zu Erwachsenen hätten Heranwachsende jedoch gute Heilungschancen. Neun von zehn Kindern wüchsen ohne bleibende Behinderung auf, hieß es.

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