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Japanischen und US-Forschern ist es erstmals gelungen, erfolgreich menschliche Stammzellen in den Körper einer anderen lebenden Spezies einzupflanzen. Wie sie in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten, entwickelten sich menschliche Stammzellen in den Gehirnen von Mäusen zu funktionstüchtigen adulten Zellen.

Der Erfolg könne zu einem besseren Verständnis des menschlichen Gehirns sowie zum Kampf gegen neurologische Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer beitragen, schreiben die Forscher vom kalifornischen Salk Institute für Biologische Studien und dem japanischen Nara-Institut für Wissenschaft und Technologie.

Bei früheren Versuchen seien die Stammzellen vom Immunsystem der Mäuse abgestoßen worden oder hätten Tumore gebildet, heißt es in dem Bericht weiter. Dieses Mal hätten sich die menschlichen Stammzellen in zwei Monaten im ganzen Gehirn entwickelt, etwa zu Neuronen. Die Wisenschaftler injizierten rund 100.000 embryonale Stammzellen in die Gehirne von 14 Tage alten Mausembryonen.

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