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Um Zucker im Blut abzubauen, schüttet der Körper Insulin aus. Extrem hohe Insulinwerte begünstigen, dass sich Fette an den Gefäßwänden ablagern.

Ernährungswissenschaftler der University of Alberta haben erstmals im Tierversuch einen Zusammenhang zwischen der herzbedrohenden Arteriosklerose und dem Insulinspiegel ermittelt. Sie fanden heraus, dass stark erhöhte Insulinspiegel verhindern, dass sich die sogenannten Chylomikronen nach einer fettreichen Mahlzeit wieder aus dem Blut zurückziehen. Dabei handelt es sich um winzige tropfenförmigen Partikelchen, die aus der Nahrung aufgenommenen Fette durch die Blutbahnen leiten.

Gestörte Gefäßfunktionen

Erhöhte Insulinspiegel, wie sie beispielsweise nach sehr zuckerhaltigen oder fetten Mahlzeiten entstehen, verändern offenbar die Funktionen der Blutgefäßwände derart, dass die Chylomikronen sie schlechter passieren können. In der Folge lagern sich die Tröpfchen und von ihnen transportiere Fette in den Innenwänden der Gefäße ab – eine Arteriosklerose entsteht.

Studienleiterin Donna Vine schreibt, dass die Rolle der Chylomikronen für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bislang weitgehend übersehen wurde. Möglicherweise haben sie einen ähnlich großen Anteil an der Bildung der arteriosklerotischen Plaques wie das gefürchtete LDL-Cholesterin. Tatsächlich trifft die Hälfte aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen Menschen mit normalen Cholesterinwerten.

Eine völlig neue medizinische Strategie, das Herz-Kreislauf-Risiko zu senken, wäre somit, die Chylomikronenmenge im Blutstrom zu messen und gegebenenfalls medikamentös niedrig zu halten.
Quelle: focus.msn.de

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