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Mainz (ddp-hes). Eine ungewöhnlich hohe Zahl an Patienten mit Knollenblätterpilz-Vergiftungen verzeichnet derzeit die Uniklinik Mainz. Bisher seien 13 Fälle bekannt geworden, von denen fünf in der Uniklinik behandelt würden, teilte die Klinik am Mittwoch mit. Die anderen seien in andere Krankenhäuser eingeliefert worden. Fünf Patienten kommen nach Angaben des Giftzentrums der Uniklinik aus dem Raum Rüsselsheim, zwei aus dem Umkreis von Germersheim und sechs weitere aus dem Raum Karlsruhe. Zudem gebe es eine Reihe von Verdachtsfällen und jeden Tag rund 20 Anrufe besorgter Pilzesammler. Diese Zahl der Vergiftungsfälle ist laut Uniklinikum ungewöhnlich hoch. Die Knollenblätterpilze würden von den Sammlern offenbar mit dem Wald- und Wiesenchampignon verwechselt. Eine Vergiftung mit dem Knollenblätterpilz schädigt die Organe und führt zu Leberversagen. Sie kann tödlich verlaufen. In schweren Fällen kann nur eine schnelle Lebertransplantation Leben retten. Die Uniklinik warnt daher dringend vor dem Verzehr unbekannter Pilze. Im Zweifelsfall sollten Sammler einen Experten zu Rate ziehen.

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