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Duisburg (ddp). In Nordrhein-Westfalen ist ein weiterer Mensch an einer durch Masern hervorgerufenen schweren Gehirnentzündung erkrankt. Ein zweieinhalbjähriger Junge aus Duisburg befinde sich in einem kritischen Zustand, die Prognose für den weiteren Verlauf sei nicht gut, sagte der Chefarzt der Kinderklinik am Katholischen Klinikum in Duisburg, Peter Seiffert, am Mittwoch. Der Junge leidet den Angaben nach unter einer so genannten Masern-Einschlusskörperchen-Enzephalitis. Dabei handelt es sich um eine durch Masernviren ausgelöste Infektion des Gehirns. Bis zu 20 Prozent dieser Erkrankungen verlaufen tödlich. Weil das Kind einen angeborenen Immundefekt hat, konnte es nicht geimpft werden. Der Junge hatte sich Seiffert zufolge vor fünf Wochen in Duisburg mit Masern angesteckt und war bereits damals in die Kinderklinik eingeliefert worden, nach etwa einer Woche aber wieder entlassen worden. Am Wochenende sei er mit der Enzephalitis wieder ins Klinikum gebracht und von dort am Dienstag in die Uniklinik Bochum verlegt worden. Dort werde weiter versucht, mit antiviralen Mitteln eine Therapie einzuleiten, sagte er. Seit Jahresbeginn waren ein siebenjähriges Mädchen, ein 17-jähriger Junge und eine 26-jährige Frau wegen Masernenzephalitis stationär behandelt und inzwischen wieder entlassen worden. In Nordrhein-Westfalen sind seit Jahresanfang mehr als 1100 Menschen an Masern erkrankt. Das ist der größte Ausbruch seit der Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001. Weitere Informationen bietet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unter kinderaerzte-im-netz.de.

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