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Völlig zerstört wurde eine Schreinerei im Ubstadt-Weiherer Ortsteil Stettfeld bei einem Großbrand am Freitagvormittag. Einem Großaufgebot der Feuerwehr gelang es jedoch, ein angrenzendes Wohnhaus sowie mehrere Anbauten zu retten.

Um 10.30 Uhr waren zunächst alle vier Abteilungen der Feuerwehr Ubstadt-Weiher alarmiert worden. Anrufer hatten ein Feuer in einer großen Holzhandlung gemeldet. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass es tatsächlich in einer angrenzenden Schreinerei in der Augartenstraße brannte. Die Flammen hatten in dem Betrieb so viel Nahrung gefunden, dass beim Eintreffen der ersten Kräfte die Werkstatt bereits in voller Ausdehnung brannte und sogar das Dach durchgebrannt war. Aufgrund der großen Ausdehnung des Brandes wurden beide Abteilungen der Feuerwehr Bad Schönborn zur Unterstützung nachalarmiert.

Da das Betriebsgebäude nicht mehr zu halten war, konzentrierte sich die Feuerwehr zunächst auf den Schutz des Wohnhauses, an dem bereits Fenster geplatzt waren, und verschiedener Anbauten. Durch den massiven Einsatz von zwei B-Rohren, dem Wenderohr der Drehleiter der Feuerwehr Bad Schönborn und mehrerer C-Rohre gelang es, ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Zudem konnten die über 60 Feuerwehrleute, die mit 13 Fahrzeugen angerückt waren, das Feuer zügig in Griff bekommen. Unterstützung kam dabei auch von einem Polizeihubschrauber, der mit seiner Wärmebildkamera Brandnester ausfindig machte.

Um den immensen Löschwasserbedarf zu decken, wurde zusätzlich zu den vorhandenen Hydranten mit zwei Löschfahrzeugen Wasser aus dem nahe gelegenen Katzbach entnommen. Nachdem das Feuer weitestgehend gelöscht war, konnte Kommandant Gilbert Dutzi gegen 12 Uhr die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen. Die Abteilungen Stettfeld und Zeutern blieben jedoch noch zum Nachmittag für kleinere Nachlöscharbeiten und als Brandwache zurück.

Aufgrund der ersten Meldungen war auch der Rettungsdienst mit zahlreichen Kräften vor Ort. Neben zwei Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber.

Die Polizei, die mit neuen Beamten im Einsatz war, hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere 100.000 Euro belaufen.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Mayer sowie Ordnungsamtsleiterin Brunhilde Schlageter unterstützten die Einsatzleitung.

„Christoph 43” waren die DRK-Notfallhilfe Stettfeld sowie die Sanitätsbereitschaften Ubstadt und Oberhausen-Rheinhausen mit einem weiteren Rettungswagen im Einsatz. Vorsorglich war auch die Schnelleinsatzgruppe „TOX” (SEG-Tox) alarmiert worden. Der Einsatz der Rettungskräfte wurden vom Leitenden Notarzt (LNA) Friedemann Lindmayer und den Organisatorischen Leitern (OrgL) Andreas Gross-Lany und Jürgen Schlindwein koordiniert. Der Besitzer des Betriebs und ein Mitarbeiter sowie ein verletzter Feuerwehrmann mussten ambulant versorgt werden.

Die Polizei, die mit neuen Beamten im Einsatz war, hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere 100.000 Euro belaufen.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Mayer sowie Ordnungsamtsleiterin Brunhilde Schlageter unterstützten die Einsatzleitung.
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