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Chicago (dpa) - Frauen können ihre Überlebenschance nach einer Brustkrebsbehandlung verdoppeln, wenn sie drei bis fünf Stunden pro Woche in gemäßigtem Tempo spazieren gehen. Dieses Ergebnis hat eine Langzeitstudie mit Krankenschwestern in Amerika erbracht, die die Ärztezeitschrift «JAMA» am Mittwoch vorstellte. Sie verglich den Lebensstil von 2987 ehemals brustkrebskranken Schwestern zwischen 1984 und 1998. Dabei kam heraus, dass regelmäßige Spaziergängerinnen eine doppelt so hohe Chance hatten, nach Entfernung des Tumors auf Dauer zu überleben, als andere Frauen mit weniger als einer Stunde Fußmarsch pro Woche. Dass Bewegung generell zum Gesundungsprozess nach Krebs beiträgt, hatten schon andere Untersuchungen zuvor aufgezeigt. Die neue Studie von Forschern der Harvard Universität in Boston fügt jetzt ergänzend hinzu, dass der tägliche Spaziergang vor allem jenen Frauen zu Gute kam, deren Krebs bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hatte. Den Zusammenhang zwischen regelmäßiger Bewegung und dem Sieg über den Brustkrebs sieht das US-Team in dem Abbau des weiblichen Hormons Östrogens im Blut. Höhere Östrogenwerte werden mit einem größeren Brustkrebsrisiko in Verbindung gebracht.

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