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Ein Wohnhaus wurde am Samstagnachmittag (30.07.11) in der Rheinhausener Oberdorfstraße vollkommen zerstört.

Beim Eintreffen standen der Dachstuhl sowie das erste Obergeschoss des dreistöckigen Hauses bereits im Vollbrand und Dachziegel stürzten auf die Straße. Sofort wurde ein massiver Löschangriff aufgebaut. Eng angrenzende Wohngebäude wurden nicht nur durch gezielte Riegelstellungen gehalten, der Brand konnte durch den Einsatz von zeitweise mehr als zehn Strahlrohren sowie dem Wenderohr der Drehleiter aus Wiesental unter Kontrolle gebracht werden.

Seit Einsatzbeginn wird eine Bewohnerin vermisst, derzeit ist nicht klar, ob sich die Frau im Wohnhaus zum Zeitpunkt des Brandes befand. Eine Suche im weitläufigen Gebäude ist aufgrund von Einsturzgefahr derzeit nicht möglich. Hierzu wurde auch ein Fachberater "Einsturz" an die Einsatzstelle gerufen. Die Suche beschränkt sich auf Sicht von außen über Leitern. Ebenfalls hinzugezogen wurde das Technische Hilfswerk Oberhausen. Dieses stützt die Zwischendecke im Erdgeschoss ab und wird in der weiteren Folge auch den Dachstuhl abreißen.

Aufgrund der Einsturzgefahr des Gebäudes gestalten sich die Nachlöscharbeiten schwierig, an viele Glutnester kann momentan nicht vorgegangen werden. Derzeit sind unter der Leitung von Kommandant Bertram Maier 65 Feuerwehreinsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen vor Ort. Weiter wurden der Abrollbehälter "Atemschutz" der Feuerwehr Philippsburg sowie der Gelenkmast aus Germersheim zur weiteren Unterstützung nachgefordert.

Der Rettungsdienst steht unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Alexander Höß mit zwei Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber sowie der Bereitschaft aus Oberhausen an der Einsatzstelle. Zwei Feuerwehrmänner mussten ambulant versorgt werden. Unterstützt wird die Einsatzleitung von Bürgermeister Martin Büchner, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Bordt, sowie der Führungsgruppe.

Die Polizei sperrt die Einsatzstelle mit fünf Fahrzeugen voll und nimmt derzeit die Ermittlungen auf. Durch Mitarbeiter von EnBW und Erdgas Süd West wurde das Wohnhaus komplett vom Strom-, Wasser- und Gasnetz getrennt.


Wohnhausbrand fordert Todesopfer

Ein Wohnhausbrand forderte am Samstag in Rheinhausen ein Todesopfer.

Nicht nur ein vollkommen zerstörtes, dreistöckiges Wohnhaus sowie ein großer Anbau fielen den Flammen beim verehrenden Brand in der Rheinhauser Oberdorfstraße zum Opfer, gegen 21 Uhr wurde die Leiche der seit Einsatzbeginn vermissten Bewohnerin gefunden. Durch den Brand wurden das erste Obergeschoss sowie das ausgebaute Dachgeschoss vollkommen zerstört. Durch große Mengen an verbautem Holz fand das Feuer reichlich Nahrung und konnte sich rasend schnell ausbreiten. Die im Erdgeschoss befindliche Gaststätte wurde durch herabfallende Trümmer genauso verwüstet und unbrauchbar. Das gesamte Gebäude inklusive seines Anbaues ist nach Einschätzung eines Fachberaters nach wie vor einsturzgefährdet.

Das Technische Hilfswerk stütze die Zwischendecke ab und baute zusätzlich einen Beleuchtungskran auf. Mit Hilfe von ausgelegten Dielen konnten Einsatzkräfte in das Gebäude vorgehen. Von Trümmern des Daches bedeckt wurde im Dachgeschoss dann die vermisste Bewohnerin gefunden, sie konnte sich nicht mehr vor dem Feuer retten.

Die Nachlösch- sowie Aufräumarbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin. Erst gegen 20 Uhr konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden.

Zum Einsatz kamen von Feuerwehrseiten neben den Abteilungen Oberhausen und Rheinhausen, die Abteilung Wiesental der Feuerwehr Waghäusel mit Drehleiter und zwei weiteren Löschfahrzeugen, der Gelenkmast der Feuerwehr Germersheim sowie der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Philippsburg. Die Einsatzleitung übergab Kommandant Bertram Maier an den Abteilungskommandanten aus Rheinhausen Hubert Kullmann. Insgesamt waren 65 Feuerwehrangehörige mit 13 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Ihnen blieb auch die Traurige Aufgabe die verstorbene Bewohnerin aus dem Haus zu bergen.

Der Rettungsdienst war zeitweise mit zwei Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber und der Bereitschaft aus Oberhausen, unter Leitung vom Organisatorischen Leiter Alexander Höß vor Ort. Neben drei ambulanten Versorgungen von Feuerwehrangehörigen versorgten sie die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen.

Die Polizei hielt die Vollsperrung der Zufahrtsstraßen aufrecht. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei handelt es sich bei der Brandursache nicht um ein Fremdverschulden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro.

Gebäudebrand mit tödlichem Ausgang – Ursache weitgehend geklärt

Eine eingeschaltete Herdplatte war nach den ersten Erhebungen der Bruchsaler Kriminalpolizeiaußenstelle sehr wahrscheinlich die Ursache für den Brand, bei dem am Samstagnachmittag in Oberhausen-Rheinhausen eine 81 Jahre alte Frau ums Leben kam.

Dafür sprechen die in der Küche festgestellten Spuren. Bestätigt sich dieses Ergebnis, ist ein Fremdverschulden als Brandursache auszuschließen. Allerdings ist vor einer abschließenden Bewertung noch das Obduktionsergebnis abzuwarten.
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