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Einen positiven Nebeneffekt des Antibiotikums Rapamycin haben US-Forscher entdeckt. Es schützt das Herz vor Gewebeschäden nach einem Infarkt.

Ein Herzinfarkt ist lebensgefährlich. Rund ein Drittel der Betroffenen verstirbt. Doch auch wer den Infarkt überlebt, muss mit ernsthaften Spätfolgen rechnen. Ein Herzinfarkt ist deshalb so dramatisch, weil Teilbereiche des Organs nicht mehr richtig durchblutet werden, dadurch Gewebe abstirbt und sich das Herz auf Dauer verändert. Fortschreitende Herzschwäche ist die Folge.

Rakesh C. Kukreja von der Virginia Commonwealth Universität und sein Team haben entdeckt, dass das Antibiotikum Rapamycin den Herzmuskel vor diesen Schäden schützen kann. Das Antibiotikum setzten Mediziner bislang nach Transplantationen ein. Doch der Wirkstoff vermag noch mehr: Er unterstützt die Energieträger der Herzzellen, wissenschaftlich ATP (Adinosintriphosphat), die die Herzzellen am Leben erhalten. „Rapamycin könnte eingesetzt werden, um die Folgen eines Herzinfarkt einzuschränken”, hofft Studienleiter Rakesh C. Kukreja.

Die Studie ist veröffentlicht in der Juli-Ausgabe des Journal of Molecular and Cellular Cardiology, Juli-Ausgabe.
Quelle: focus.msn.de

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