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Saarbrücken (ddp). Bei Kontrollen von zimthaltigen Lebensmitteln auf den gesundheitsschädlichen Stoff Cumarin ist im Saarland in einem Fall eine bedenkliche Dosis entdeckt worden. Es handele sich um Zimtsterne von einem Hamburger Hersteller, die einen höheren als den empfohlenen Cumaringehalt aufwiesen, teilte Gesundheitsminister Josef Hecken (CDU) am Samstag in Saarbrücken mit. Die zuständigen Behörden seien umgehend informiert worden, fügte er hinzu. Insgesamt nahmen die saarländischen Prüfer laut Hecken innerhalb von zwei Wochen bei Händlern und Discountern 17 Proben von Zimtsternen, -chips, Lebkuchen, Früchte-Lebkuchen und Glühwein. 16 Proben seien unbedenklich gewesen. Hecken verwies auf ein Gutachten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), wonach Verbraucher sich mit dem Verzehr von Zimt zurückhalten sollten und vor allem Kleinkinder Gebäck mit diesem Gewürz nur in Maßen verzehren sollten. Nach Verzehrempfehlungen, auf die sich Bund und Länder auf der Basis der BfR-Einschätzung geeinigt haben, sollten Kinder nicht mehr als vier Zimtsterne oder einen Lebkuchen pro Tag essen, Erwachsene höchstens die doppelte Menge davon. Cumarin ist im so genannten Cassia-Zimt enthalten, der Heckens Angaben zufolge im Handel üblich ist. Cumarin kann zu Leberschäden führen, die allerdings zurückgehen, wenn der betroffene Mensch den Stoff nicht mehr verzehrt. Arm an Cumarin sei Ceylon-Zimt, der aber nur einen geringen Marktanteil hat.

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