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Gelbwurz verleiht nicht nur Currys ihre gelbe Farbe, es hemmt auch Entzündungen in Gelenken und beugt Knochenschwund vor.

In der ayurvedischen Heilkunst gilt Gelbwurz oder Kurkuma wie der Wurzelextrakt auch heißt, als wirksamer Entzündungshemmer. Forscher der University of Arizona sind der medizinischen Wirkungsweise des Gewürzes auf die Spur gekommen.

Janet L. Funk und ihre Kollegen testeten die Wirkungsweise der Wurzel im Tiermodell. An einige Ratten verfütterten sie ganze Wurzeln, andere Tiere erhielten nur die ätherischen Öle aus der Gewürzpflanze. Eine dritte Gruppe bekam einen ölfreien Extrakt, der drei spezielle Bestandteile der Wurzel enthielt, so genannte Kurkuminoide.

Blockierte Entzündungsreaktion

Dabei erwies sich der Kurkuminoid-Extrakt am wirksamsten: Er verhinderte den Ausbruch des Rheumas vollständig. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Pflanzenwirkstoffe ein bestimmtes Protein in den Gelenken hemmen. Dieser Eiweißstoff ist ein so genannter Transkriptionsfaktor, der bestimmte Gene im Körper an- und ausschaltet. In diesem Fall handelt es sich um das Protein NF-kB, das die Produktion von Entzündungsstoffen in Gelenken einleitet.

Die Forscher gehen davon aus, dass Gelbwurz auch andere Krankheiten, die mit Entzündungen einhergehen, positiv beeinflussen kann, darunter Asthma, Multiple Sklerose und chronische Darmentzündungen.

Wirksam auch gegen Knochenschwund?

Mehr noch: Die Kurkuminoide unterbrechen offenbar eine Reaktionskette, die zu Knochenabbau führt. In einer nächsten Studie wollen Janet L. Funk und ihr Team nun klären, ob Gelbwurz auch gegen Osteoporose wirkt.
Quelle: focus.msn.de

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