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München (ddp). Stehen beim Nachwuchs Impfungen an, fragen viele Eltern besorgt nach Nebenwirkungen. Besonders ausgeprägt ist die Angst, dass die schützende Spritze bei Kindern Asthma oder Allergien auslösen könnte. „In diesem Punkt können wir die Eltern beruhigen. Zahlreiche Studien haben mittlerweile belegt, dass die empfohlenen Schutzimpfungen das Risiko für diese Erkrankungen nicht erhöhen”, sagt Ursel Lindlbauer, Impfexpertin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. „Ein gutes Beispiel ist immer der Ost-West-Vergleich”, sagt Lindlbauer. So seien in der DDR etwa 99 Prozent der Kinder gegen Infektionskrankheiten geimpft worden. „Allergien und Asthma hat es dagegen kaum gegeben”, betont die Kinder- und Jugendärztin. Nach der Wende seien die Durchimpfungsraten in den neuen Bundesländern zurückgegangen. Gleichzeitig sei die Zahl der allergischen Erkrankungen bei Kindern drastisch gestiegen. Die STIKO rät bei Kindern derzeit zu Schutzimpfungen gegen zwölf Infektionskrankheiten beziehungsweise Bakterieninfektionen. Ausführliche Informationen über Kinderkrankheiten und Impfempfehlungen finden Eltern im Internet unter kinderaerzte-im-netz.de sowie über Asthma bronchiale und spezielle Besonderheiten dieser Atemwegserkrankung bei Kindern unter lungenaerzte-im-netz.de.

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