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Mainz (ddp). An der Mainzer Universitäts-Klinik wird seit wenigen Wochen eine neue Behandlungsmethode der Belastungsinkontinenz bei Frauen angewandt. Der Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heinz Kölbl stellte das Verfahren mit dem Namen „TVT Secur” am Montag in Mainz vor. Bei dem Eingriff wird ein nur wenige Zentimeter langes Kunststoffband um die Harnröhre der Frau gelegt. Es soll vermeiden, dass bei Belastung oder Erschütterung der Blase ungewollt Urin abgeht. Die Frauenklinik ist laut Kölbl eine von drei Kliniken in Deutschland, die dieses Verfahren anwenden. Der Eingriff wird bei örtlicher Betäubung vorgenommen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Studien zufolge leiden über 30 Prozent aller Frauen in Deutschland unter Harninkontinenz, die meisten davon unter Belastungsinkontinenz.

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