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Zecke-FSME
Bild: Zecke
Düsseldorf (ddp). Das Erkrankungsrisiko durch Zeckenbisse steigt in Deutschland weiter. Bisher sei man davon ausgegangen, dass etwa jede 1000. Zecke infiziert war, erklärten Experten des Deutschen Grünen Kreuzes am Donnerstag in Düsseldorf. Mittlerweile seien aber in nahezu jeder zehnte Zecke Viren nachweisbar. Zudem habe es im Jahr 2005 in Deutschland 432 Fälle der Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) gegeben. Dies seien 55 Prozent mehr als 2004. In NRW gab es den Angaben nach im vergangenen Jahr lediglich einen FSME-Fall. Zudem gibt es den Experten zufolge in Deutschland jährlich rund 40 000 Borreliose-Infektionen. Eine nicht erkannte und behandelte Infektion kann schwere neurologische Schädigungen und chronische Gelenkentzündungen hervorrufen. Während der Borreliose vorbeugend nur mit Zeckenschutzmitteln begegnet werden kann, stehe im Falle von FSME ein Impfstoff bereit. Dieser biete einen Schutz von bis zu drei Jahren. Als Borreliose-Riskogebiet stuften die Gesundheitsexperten Wälder, Felder und auch den eigenen Garten im ganzen Bundesgebiet ein. Deutschlands FSME-Risikogebiete liegen den Angaben zufolge in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte man sich immer nach Zecken absuchen. Eine bereits festgebissene Zecke muss möglichst schnell entfernt werden. Die Experten raten dazu, die Zecke vorsichtig mit einer feinen Pinzette oder mit einem Skalpell heraus zu ziehen oder zu hebeln. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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