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Auf Grund der Vielzahl von Masern-Fällen in Nordrhein-Westfalen weist Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf die Wichtigkeit von Impfungen hin:

„Die Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen Vorsorge. Ein modernes Gesundheitswesen darf sich nicht auf eine gute Akutbehandlung von Krankheiten beschränken. Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Neben dem unmittelbaren Ziel der Impfung, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen, ist es bei einer hohen Durchimpfungsrate möglich, einzelne Krankheiterreger regional zu vernichten und schließlich weltweit auszurotten. Die Beseitigung der Masern und der Poliomyelitis (Kinderlähmung) sind erklärte und erreichbare Ziele nationaler und internationaler Gesundheitspolitik.

Doch die durch Impfungen schon erreichten Eindämmungen von Krankheiten haben dazu geführt, dass sich heute viele Menschen der Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten nicht mehr bewusst sind. Zudem ist häufig nicht bekannt, dass die Erreger von Masern, Mumps und Keuchhusten bei uns noch weit verbreitet sind.”

Impfungen sind in Deutschland freiwillig. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) erstellt Impfempfehlungen für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Diese Empfehlungen werden jährlich aktualisiert.

Säuglinge und Kleinkinder sind durch Infektionskrankheiten besonders stark bedroht. Zum Aufbau eines frühen Immunschutzes sollen die meisten empfohlenen Impfungen deshalb bereits im 3. Lebensmonat begonnen werden. Nach den derzeit gültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten Kinder spätestens bis zum vollendeten 14. Lebensmonat eine Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, Hepatitis B und Haemophilus influenza Typ B besitzen sowie mindestens einmal gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Windpocken geimpft sein. Die 2. MMR-Impfung sollte bis zum Ende des 2. Lebensjahres erfolgen.

Ulla Schmidt: „Kleinkinder können heute mit wenigen Impfungen effektiv gegen eine ganze Reihe von Infektionskrankheiten geschützt werden. Deshalb appelliere ich an alle Eltern: Lassen Sie Ihre Kinder impfen! Nehmen Sie die Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Kinder wahr!”
Quelle: krankenkassenratgeber.com

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