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Vorgehen Am Nofallort
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13.01.2007, 20:09
Beitrag: #1
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Vorgehen Am Nofallort
2. Kapitel: Der Weg zur Verdachtsdiagnose 1. Die Alarmierung Der Weg zur Verdachtsdiagnose beginnt mit der Alarmierung durch die Leitstelle. Das klingt zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich – stimmt aber! Ganz unabhängig davon, in welcher Weise die Alarmierung erfolgt, ob per DME* oder als Klartext bzw. Signalkürzel am Funk, in dem Moment, in dem man einen Einsatzaufrag annimmt, beginnt man damit sich etwas darunter „vorzustellen“. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Persönliche Stimmung, Inhalt der letzten Fortbildung, Vergangene Einsätze, die unter dem gleichen Stichwort gemeldet waren aber auch Erfahrungen, die man z.B. mit den Bewohnern bestimmter Stadtviertel, Dörfer oder Bereichen des Rettungsdienstgebietes bereits gemacht hat. Wie sehr einem solche unterbewusst ablaufenden Assoziationen prägen können zeigt eine Erfahrung, die ich in meinem Rettungsdienstbereich viele Male gemacht habe: Sobald die Leitstelle als Einsatzort einen bestimmten Stadteil nennt, rollt der Kollege neben mir die Augen und sagt nur ein Wort: „Besoffen!“ In der Tat ist es so, dass sich dieser Anfangsverdacht in manchen Bereichen ungewöhnlich of bestätigt – aber eben nicht immer! Gleiche Erfahrungen können sicher viele Kollegen nachvollziehen – nicht nur auf den Alkoholkonsum bestimmter Gegenden bezogen, auch auf die politische Gesinnung oder ethnische Herkunft der Bewohner. Daher ist es besonders wichtig, so weit als irgend möglich wertfrei an die Abarbeitung des Einsatzgeschehens heran zu gehen. --- „.Vorgehen Am Nofallort“ von Claus Volz und Andreas Zimmermann. Erhältlich für 18.90 Euro unter http://www.faeries-inkpot.de --------- GbR Claus Volz und Andreas Zimmermann Faerie's Inkpot Verlag Landteilstraße 12 68163 Mannheim Tel: 0621 / 81 11 97 Fax: 0621 / 82 83 105 Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben. -Konfuzius- |
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